Eure Quests

Leander: Allustan (Nr. 18), dein Lehrmeister und Ausbilder zum Magier, ist der Meinung, dass du nun genug im Schutz der vier Wände gelernt hast. Es sei an der Zeit, die gewonnenen Erkenntnisse praktisch umzusetzen. Schon seit gut zwei Wochen benimmt sich Meister Allustan komisch. Doch schließlich zur Mittagsstunde eines schönen Tages Ende Goodmonth [entspr. August] lässt er die Katze aus dem Sack:
Er hat eine Art "letzte Prüfung" für dich.
Auf der Basis einiger Gerüchte von Jugendlichen aus Diamantsee, hat er zunächst durch Zufall etwas Interessantes über ein gewisses Hügelgrab erfahren, das eine gute Tagesreise südlich des Städtchens liegt. Eine zunächst unbedeutende Information über den "Wispernden Luftzug" und einige Runen und Inschriften, erwiesen sich nach kurzer Nachforschung als äußerst vielversprechend. In diesem "Wispergrab", wie es von manchen dieser leichtsinnigen Teenager genannt wird, die dort als Mutprobe übernachten, könnten wohlmöglich uralte und unermesslich wertvolle Schätze verborgen liegen.
Schon länger wusste Allustan, dass diese Hügelgräber von einer uralten Rasse erbaut wurden, die noch vor den Menschen, Elfen und aller anderer Völker auf Oerde wandelte. Jedenfalls den Überlieferungen nach. Die Rede ist von den legendären Windfürsten, einer mythologischen Schöpferrasse. In diesem Zusammenhang interessiert sich Allustan insbesondere für die Legende des Szepters des Gesetzes. Er weiß jedoch nicht, was er davon halten soll.
Doch das herauszufinden, ist nun Leanders Aufgabe. Ist das wirklich das Grab einer vielen Jahrtausenden Alten Zivilisation von Weltenwanderern ? Oder nur ein belangloses altes Grab ?

Killian: Das Leben hat dem armen Killian schon desöfteren übel mitgespielt. Doch hatte der früher rotzfreche Bengel bei seinem ehemaligen und kurzzeitigen Lehrmeister Allustan, bei dem er seine Ausbildung zum Magier abgebrochen hatte, ohne es zu wissen, einen Stein im Brett. Denn irgendwie war Killian dem Magier und Abenteurer auf Anhieb sympathisch (auch wenn er seine Streiche und den Blödsinn den er so anstellte nicht mehr dulden konnte). Und so kam Allustan auf eine Idee, und lud ihn zu sich in die Residenz ein. 'Auf die Idee' kam er auch, weil er mit Allustans "Adoptivmutter" eine Affäre hatte – aber darüber spricht er nur ungern. Jedenfalls glaubte er, wenn er ihn mit Leander mitschickte, dass, wenn sie denn tatsächlich Erfolg haben sollten bei ihrer Expedition, er ihm einen Gefallen täte: Denn eine "vernünftige Ausbildung" würde der Junge ja sowieso nicht zu Ende bringen. Also sei es wohl besser, wenn er mit einem Sack voll Gold diese dreckige Stadt hinter sich lassen könnte, als ewig hier zu verrotten…

außerdem ist dies das Grab, wo ein Spielgefährte aus deinen Kindertagen vor langer Zeit verschwunden war…

Elef: Vor zwei Wochen bist du an einem Tag, wie (fast) jeder andere, an dem du ein Bogenschießen-Turnier im Dörfchen Schwarzfels gewonnen hast, von einem Fremden angesprochen. Der Elf stellt sich als Minethil vor und sagte, er sei von Osten her aus Nyrond in diese Gegend gekommen, um in den überall verstreut liegenden Hügelgräbern ein altes, legendäres Kunststück zu bergen.
Dies, so sagt er, wäre für seine Familie sehr wichtig, welche sich der Erforschung des Ursprunges des Elfenvolkes widmen.
Die Erklärung war jedoch, selbst für einen Elfen, etwas weit hergeholt. So reicht es doch fast zehntausend Jahre in die Vergangenheit. Das Relikt, von dem er spricht, würde angeblich eine These beweisen, nach der den damaligen Elfenkönigen der Sommersterne ihr Königreich von den legendären Windfürsten geschenkt wurde. Einer mächtigen, weltenwandernden Schöpferrasse.
Die Gräber um Diamantsee seien wohl die ältesten, und mit höchster Wahrscheinlichkeit jene, die von diesen legendären Windfürsten gebaut wurden. Er konnte seine Suche nun auf eine hand voll Gräber eingrenzen.

Du hast beschlossen ihn auf seiner Expedition in die Gräber zu begleiten, zumal er eine faire Beuteverteilung zugesichert hat (und überdies recht vertrauenswürdig wirkte)

In Diamantsee habt ihr euch im Posthotel (Nr. 21) einquartiert, von wo aus Minethil nun Tag für Tag (vergeblich) versucht hat, Leute für die Expedition zu gewinnen. Auch hat er mit dir Erkundungsgänge in die Hügel selbst angestellt, und konnte mit ziemlicher Sicherheit sagen, welches Grab nun das richtige sei. Doch betreten will er es erst, wenn er noch ein paar weitere Gefährten für die Expedition gefunden habe.

Vor drei Tagen berichtete er, dass drei Abenteurer in der Stadt seien, die ebenfalls Informationen über ein Grab suchen, welches noch irgendwo tief in seinem Inneren versteckt Reichtümer enthalten solle. Sie versuchten mit wachsender Anmaßung und auch Brutalität diese Information aus ihm herauszulocken.
Gestern morgen kam er dann mit einer gebrochenen Nase und einigen gebrochenen Rippen zu dir zurück, hat jedoch triumphierend erwähnt, dass er die drei Abenteurer auf eine falsche Fährte locken konnte. Sie würden nun das längst leergeräumte Blutmückengrab aufsuchen, das dennoch noch über einige fiese Fallen verfüge.
Er gab sein letztes Geld beim örtlichen St. Cuthbert Kleriker (Nr. 4) für eine Heilung aus, und ab Abend schließlich konnte er im "Wilden Hund" (Nr. 3) endlich einen weiteren Gefährten gewinnen für die Expedition…. und zwar…..


....den Barbaren Yaru: Dieser kräftige doch strohdumme Halbork versteht zwar (noch) nicht ganz, was er tun soll, hat jedoch in etwa begriffen, dass er mit der Axt zu hauen, und dafür Schätze kassieren soll Winken

Minethil:

ACHTUNG SPOILER!



[Spoiler]Ein wahren Kern hat Minethils Geschichte mit Sicherheit. In der Tat wurde er, neben zwei Dutzend anderen jungen Elfenkriegern, von seiner Sippe in den westlichen Celadonwäldern ausgeschickt. Allerdings geht es kaum um ein (für Außenstehende vergleichsweise wertloses) Kunstobjekt, sondern um genau das, wonach auch der Magier Allustan sucht: Die Legende vom Szepter der Ordnung, auch bekannt als "Das siebengeteilte Szepter", da er vor langer Zeit im Krieg zwischen der Königin des Chaos und den Windfürsten von Aaqa zersplittert wurde in einer gewaltigen Schlacht. Minethil ist nun auf den Spuren der Windfürsten, und nach zwei Dekaden ist er schließlich in die Gräberhügel östlich der legendären Freistadt gekommen, um einigen Gerüchten aus einigen uralten und verstaubten Folianten nachzugehen….

Jedoch hat er die vergleichsweise erfolglose Sucherei langsam satt, und wünscht sich mehr…[/spoiler]

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